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Grabmal - Wahlgräber

In unserer Kultur ist es üblich den lieben verstorbenen Verwandten auf eine besondere Art und Weise zu gedenken, indem man ihnen eine letzte Ruhestätte gibt, bekommen alle Menschen, die sie kannten einen Ort zum Trauern und Verweilen. Die Wahl der letzten Ruhestätte ist dennoch individuell wählbar, ähnlich wie das Grabmal auch, so können die Hinterbliebenen zwischen einem Einzel- oder Reihengrab, einem Urnengrab oder einem Wahlgrab wählen. Nicht selten wird diese Entscheidung schon zu Lebzeiten getroffen. Gerade in ländlichen Regionen ist das Wahlgrab oder Familiengrab, wie es auch genannt wird, weit verbreitet, durch seine Größe ist es auch möglich es z.B. Grablichter aufzustellen. In einem Wahlgrab können mehrere Familienmitglieder oder auch sich nahestehende nicht verwandte Menschen ihre letzte Ruhestätte finden. Ab und an wird ein Wahlgrab auch zur anonymen Bestattung genutzt, in einem solchen Fall wird das Grabmal bzw. dessen Beschriftung neutral gehalten und in der Regel auch nicht geschmückt, Grablichter finden hier daher meist keine Verwendung.


Das Grabmal des Wahlgrabs kann je nach Wunsch oder Friedhofsordnung ganz unterschiedlich aussehen. So kann als Grabmal ein großer Grabstein Verwendung finden, auf dem nach und nach die Namen der Verstorbenen ergänzt werden. Die Buchstaben des Grabmals werden aus ganz unterschiedlichen Materialien gefertigt, so kommt zum Beispiel Bronze, mit Bronze überzogenes Aluminium und anders infrage. Natürlich ist auch eine edle Gravur des Grabmals möglich. Den Wünschen der trauernden Hinterbliebenen sind kaum Grenzen gesetzt. Allerdings gibt nicht selten die Friedhofsordnung vor wie ein Grabmal und seine Beschriftung auszusehen haben, auf diesem Wege möchte man übergroße Grabsteine oder allzu exotische Denkmale verhindern. Eine andere Form der Gestaltung des Wahlgrabs sind mehrere kleine Grabmäler in Form eines aufgeschlagenen Buches, eines Herzens oder anderer sakraler Symbole. Jeder Verstorbene, der im Wahlgrab seine letzte Ruhestätte gefunden hat, erhält sein eigenes Grabmal. Ob und in welcher Form dies möglich ist, kann man ebenfalls in der Friedhofsordnung nachlesen. 

Im Gegensatz zum Reihen- oder Einzelgrab ist ein Wahlgrab größer, seine Größe wird der Anzahl der Verstorbenen angepasst. Nicht selten sind es Urnen, die in einem derartigen Familien- oder Wahlgrab zusammen bzw. nach und nach zur Ruhe gebettet werden. Die Wahl des Grabmals ist abhängig von den Gestaltungsvorgaben der Friedhofsverordnung, den Wünschen der Verstorbenen sowie der Hinterbliebenen. Dennoch sollte man beachten, dass bei einem recht großen Wahlgrab ein einzelnes kleines Grabmal untergeht, zudem bietet es nicht genügend Platz für mehrere Namen. Aus diesem Grund ist ein größerer Stein oder eine Liegeplatte sehr zu empfehlen. Die Schrift kann, wie schon erwähnt, ganz unterschiedlich aussehen, von der Gravur über Buchstaben aus Aluminium bis hin zu edlem Bronze ist alles möglich. Ebenso sind diverse christliche Symbole oder Ähnliches denkbar. Das Grundmaterial für ein Grabmal kann sowohl Granit, Marmor, Kalkstein oder Sandstein in Betracht. Granit gilt als Hartgestein, ist langlebig, witterungsbeständig und leicht zu reinigen, zudem lässt es sich hervorragend bearbeiten. Die drei weiteren Materialen zählen zu den Weichgesteinen, auch diese sind leicht zu bearbeiten, verwittern allerdings schneller. Eine weitere Form sind Findlinge, deren unverwechselbare Ursprünglichkeit macht sie in den letzten Jahren als Grabmal bei den großen Wahlgräbern immer beliebter.