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Urnenwand

Im Zuge immer neuer Bestattungskulturen einerseits, nicht zuletzt aber auch aus finanziellen Gründen, erfreut sich die Verbrennung Verstorbener mit der anschließenden Urnenbestattung zunehmender Beliebtheit. Dabei ist es keinesfalls mehr selbstverständlich, dass die Urne wie ein Sarg in der Erde eingelassen und bestattet wird und ein Grabmal benötigt wird.


Die moderne Bestattungskultur sieht auch vor, dass die Urne in einer entsprechenden Urnenwand, einem so genannten Kolumbarium, bestattet wird. Diese Urnenwand befindet sich meist auf Friedhöfen, nicht selten auch in ausgedienten Kirchen, und beherbergt eine nicht geringe Anzahl an Urnen. Eine Urnenwand ist dabei ausschließlich oberirdisch angelegt, d.h. die Angehörigen haben die Möglichkeit, bei einem etwaigen Besuch Blumen an die entsprechende Kammer in der Urnenwand oder an einen separaten Sammelplatz zu legen, die Urnenwand ist auch ein Grabmal, wenn man das Wort Grabmal mit Grabzeichen übersetzt.

Dabei wird die Urne in eine extra in der Urnenwand befindliche Kammer eingesetzt und im Anschluss daran z.B. durch einen Stein verschlossen. Dieser dient als Grabmal und wird ähnlich wie ein Grabstein mit den Daten des Verstorbenen beschriftet. Wer gänzlich auf ein Grabmal verzichten möchte, kann auch ein spezielles Gitter vor die bestattete Urne anbringen lassen. Dann haben die Angehörigen einen freien Blick auf die Urne, deren Gestaltung dann allerdings deutlich kostbarer und optisch eindrucksvoller sein sollte. Inwieweit dazu allerdings die Erlaubnis der Friedhofsbehörde gegeben wird, muss offen gelassen werden und bleibt der örtlichen Friedhofssatzung überlassen. In diesen Fällen ist es dann allerdings nur sehr eingeschränkt möglich, ein entsprechendes Grabmal an die Urnenwand anbringen zu lassen; ein einfaches Schild dürfte da seinen Zweck erfüllen. 

Auch wenn eine Urnenwand erst in den letzten Jahren zunehmend Einzug auf deutschen Friedhöfen erhalten hat, so hat die Bestattung einer Urne in einem Kolumbarium doch eine lange Tradition, die bis in die ersten Jahrhunderte nach Christus hineinreicht.