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Urnenformen

Der Gebrauch von Urnen geht weit zurück bis in die Jungsteinzeit. Zu den bereits üblichen Feuerbestattungen wuch mit zunehmender Sesshaftigkeit der Menschen auch der Wunsch, den Verstorbenen ein dauerhaftes Grabmal zu errichten. Die Asche wurde zu diesem Zweck in speziell dafür gefertigte Behältnisse gegeben, die mit viel Kunstfertigkeit hergestellt wurden. 


Moderne Urnen folgen einer sehr alten Tradition und verbinden zugleich die Neuzeit mit der Vergangenheit. Ihr Zweck ist unverändert. Noch immer nehmen sie die Asche der Verstorbenen auf. Inzwischen ist diese allerdings in eine Aschekapsel gefüllt, sodass jede Form einer Urne sich grundsätzlich danach bestimmt, dass diese Kapsel in die Urne auch hineinpasst. Von dieser Einschränkung abgesehen sind Urnenformen ebenso variantenreich wie die übrige Gestaltung eines Grabmals. Drei Hauptformen bestimmen jedoch die Form der heute gewählten Urnen. Sie haben sich aus den klassischen Urnenformen entwickelt und überzeugen alle dadurch, dass sie Zweck und Ausdruck perfekt miteinander verbinden. Eine weitere Gemeinsamkeit besteht darin, dass alle Urnenformen letztendlich dazu bestimmt sind, bis zum Ablauf der Ruhezeit zu zerfallen. Beständigkeit gibt nur das Grabmal, das auf dem Ruheplatz aufgestellt ist. 

Viele Hinterbliebene entscheiden sich für die bekannteste Urnenform, bei der aus einer schmaleren Basis die Urne als schlichte runde Form nach oben erweitert wird. Die Ähnlichkeit mit einer Deckelvase wird dadurch unterstützt, dass für das Grabmal häufig eine Dauervase in einem ähnlichen Design aufgestellt wird. Diese Urnenform bietet mit ihrer geringeren Standfläche den Eindruck von eleganter Feinheit. Häufig bestehen Urnen dieser Form aus Metall oder haben glasierte Oberflächen in dezenten Farbnuancen.

Eine der Vasenform ähnelnde Urne diejenige, bei der die Standfläche über den gleichen Durchmesser verfügt wie der Rest der Urne. In dieser Ausführung überzeugt die Urnenform durch ihr schlichtes Gleichmaß. Es vermittelt Ausgeglichenheit und wird oft durch das Eigenmuster des ausgewählten Materials belebt. Urnen mit gleichmäßiger Rundform wirken aus Keramik in Natursteinoptik edel und lassen sich gut mit dem Grabmal verbinden, bei dem die Auswahl des echten Natursteins seine Fortsetzung findet. 

Auch die eckige Variante unter den Urnenformen ist sehr verbreitet. Diese Form ist stark im Ausdruck und vermittelt eine Ahnung von der Kraft der Persönlichkeit des Verstorbenen. Sie ruht sicher auf ihrer breiten Standfläche und besteht zumeist aus Keramik. Eckige Urnen werden seltener als runde Urnen durch Ornamente oder Bilder geschmückt. Zu einer eckigen Urnenform passt ein Grabmal, das ebenso direkt die Linie der Urne fortführt und durch den ausgewählten Naturstein und seine Maserung einen kraftvollen und zugleich abwechslungsreichen Eindruck vermittelt.