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Grabmal - christliche Symbole

Man lehnt sich wohl nicht zu weit aus dem Fenster, wenn man behauptet, dass nach unserem allgemeinen Verständnis auf einem Friedhof in unseren Breitengraden nahezu durchweg christliche Symbole auf den errichteten Grabmalen zu sehen sind. Ganz streng genommen ist dies jedoch nur bedingt zutreffend, wenn man sich an der historischen Chronologie orientiert. Denn eine Reihe von Zeichen, die wir heute wie selbstverständlich originär mit Jesus Christus in Verbindung bringen, hat es schon vor seiner Zeit gegeben. Nichtsdestotrotz ist ein Konnex der meisten Symbole auf einem Grabmal mit dem Christentum durchaus zu bejahen, da in der Zeit der ersten, teilweise grausam unterdrückten und brutal verfolgten Christen z.B. ein Fisch oder ein Palmzweig als Erkennungszeichen Gleichgesinnter fungierte. Die gleiche Funktion kam in diesen schwierigen Zeiten auch dem inzwischen sprichwörtlich gewordenen Lamm, der Öllampe sowie dem Brot und Wein zu. In weiterem Kontext gesehen bilden manche dieser Symbole einen universellen Gehalt ab; sie sind mitunter weltweit und seit langer Zeit gängig, wobei ihr Inhalt weitgehend gleichlautend interpretiert wird. Ähnliches gilt auch für eines der Christusmonogramme, das miteinander verbundene XP (Labarum), das für die ersten beiden Buchstaben des Namens Christus in griechischer Sprache stehen soll. Obgleich es in früheren Zeiten den Christen untereinander zur Identifikation diente, hat es einen heidnischen Ursprung, da es mit dem chaldäischen Himmelsgott in Verbindung steht.


Gleichwohl wird so manches Grabmal auch durch ein spezifisch christliches Symbol geprägt. Eines davon stellen die betenden Hände dar, die auf Friedhöfen in Deutschland häufig anzutreffen sind. Mit ihnen ist untrennbar die Hoffnung auf Erlösung durch Gottes Gnade verbunden, ebenso aber verkörpern sie die Kommunikation des Menschen mit der höchsten Macht im Gebet, das Trost und Stärkung verspricht. Ein anderes stark mit dem Christentum in Verbindung stehendes Symbol ist der Engel. Auf einem Grabmal angebracht, zeugt er von einer beschützenden und helfenden Vermittlungsebene zwischen Gott und dem Menschen, die auch durch die Seele des Verstorbenen betreten wird.

Das am meisten hervorstechende und primär für das Christentum spezifische Symbol ist freilich nach wie vor das Kreuz selbst. Es erinnert uns an das Leiden und Sterben Christi, das nicht als Selbstzweck erfolgte, sondern vielmehr den Sinn hatte, den Menschen von der Erbsünde zu befreien. Insoweit drückt es auf einem Grabmal angebracht die Zuversicht aus, dass auch dem Entschlafenen seine Sünden vergeben worden sind und er Gottes Gnade erfährt. Hierüber geht die Symbolkraft des Kreuzes jedoch noch hinaus; so wie Jesus Christus durch seine Auferstehung den Tod überwunden hat, so vermag mit Gottes Hilfe auch der einzelne Mensch, den Tod zu überwinden und ewiges Leben zu erlangen. Damit geht für den Hinterbliebenen neben der Hoffnung auf ein Weiterleben seines geliebten Familienmitgliedes oder Freundes auch die Aussicht darauf einher, nach dem eigenen Tod ein Wiedersehen erleben zu dürfen.