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Grabmal - Marmor

Fast alle Grabstätten werden durch ein Grabmal geziert. Meist wählen die Angehörigen der oder des Verstorbenen einen Stein als Symbol der Ewigkeit und des Gedenkens. Häufig ist dies ein Naturstein aus Granit, Kalkstein oder Marmor. Während Granit besonders beständig ist, gilt der Marmor schon seit der Antike als besonders edel. Die Natur hat ihn zudem in sehr unterschiedlichen Marmorierungen und Farbgebungen hervorgebracht. Marmor lässt sich vom Steinmetz besser verarbeiten als Granit und kann von ihm in nahezu jede Form gebracht werden, während der Bildhauer ganze Skulpturen aus dem Gestein schlagen kann.


Ein Grabmal aus Marmor hat allerdings auch den Nachteil, dass es auf die Witterung besonders anfällig reagiert. Denn das Gestein wird von Säure angegriffen, so dass im Laufe der Zeit seine Oberfläche insbesondere durch sauren Regen porös wird. Zusätzlich setzen sich dann leicht Schmutz und Moos an dem verwitternden Gestein fest, das somit eine gewisse Pflege erforderlich macht. Für ein Grabmal aus Marmor empfiehlt sich daher ein geschützter Standort, allerdings nicht unter Bäumen. Ansonsten ist für einen freien Standort ein Grabmal aus Granit besser geeignet.

Aus geologischer Sicht ist Marmor ein Gestein, das sich im Erdinnern unter starkem Druck und großer Hitze aus Kalkstein und Salzen der Kohlensäure, den Carbonaten, bildet. Marmor ist daher ein Carbonatgestein, das insbesondere Calcium enthält und aus den Mineralien Aragonit, Calcit oder Dolomit besteht. Daneben werden auch manche andere Gesteine, die eine kulturelle oder wirtschaftliche Bedeutung haben, als Marmor bezeichnet. Das kann zum Beispiel ein Kalk-, Basalt oder Granitgestein sein, das als poliertes Grabmal ähnlich wie echter Marmor wirkt, aber ansonsten eine andere chemische Zusammensetzung aufweist. Wenn beispielsweise von schwarzem Marmor die Rede ist, ist damit oft der Granit "Schwedisch Schwarz" gemeint, der vor einiger Zeit in Deutschland gerne verwendet wurde.

Für Grabmale hat die Natur verschiedene Marmorsorten zu bieten, die weltweit in vielen Lagerstätten abgebaut werden und alle ihre eigene Ästhetik entfalten. Je nach den geologischen Verhältnissen seiner Entstehung, kommt echter Marmor in unterschiedlichen Marmorierungen und zahlreichen Farbtönen fast des gesamten Farbspektrums vor, von zart bis kräftig und zudem in schwarz und weiß. Der Carrara-Marmor aus Italien gehört zu den berühmtesten Sorten. Er ist vor allem durch seine weiße Sorte bekannt, ist aber auch in gelblichen und rötlichen Farbtönen sowie in grau bis blau erhältlich. Türkischer Marmor fällt durch sein lebhaftes Linienspiel und seine breite Farbpalette auf. Die griechischen Marmorsorten Astir und Ajax sind meist hell und wolkig wirkende Gesteine. Weniger bekannt ist der französische Marmor mit seiner zarten bis markanten Marmorierung und seinen zahlreichen Farbtönen.