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Grabmal - Bearbeitung

Grabmale und ihr unterschiedliches Aussehen machen auch eine unterschiedliche Bearbeitung notwendig. Hinzukommen die verschiedenen Ausgangsmaterialien, welche unterschiedliche Bearbeitungsgänge nötig machen. Wobei natürlich das Hartgestein Granit am Häufigsten zum Einsatz kommt, doch auch Kalkstein, Sandstein oder Marmor als Weichgestein werden häufig für Grabmale genutzt. Die Größe des Grabmals spielt bei seiner handwerklichen Bearbeitung ebenfalls eine wichtige Rolle. Die Bearbeitung eines Granitsteins bis hin zum Grabmal setzt höchstes handwerkliches Können und Geschick voraus. Zudem ist etwas Erfahrung in der Gestaltung eines Grabsteins von erheblichem Nutzen. 


Weichgesteine lassen sich relativ einfach zu kunstvollen Grabmalen formen, daher werden sie auch oft für die Herstellung von Gartenfiguren verwendet, dennoch sollen sie ein ansprechendes Aussehen erhalten, muss der Steinmetz seine ganze Erfahrung einsetzen. Jurakalk und Sandstein kommen auch in Deutschland vor, daher sind Grabmale aus diesen Materialien in den verschiedensten Ausführungen auf vielen alten Friedhöfen zu finden. Durch die Anfälligkeit für Witterungsunbilden sind viele sehr verwittert und die Aufschriften bzw. Gravuren oder Symbole kaum noch zu erkennen. Seit Granit zur Gestaltung von Grabmalen genutzt wird, ist die Anfälligkeit aufgrund der Härte des Gesteins geringer geworden und die Grabsteine überstehen die zwanzig bis dreißig Jahre, die ein Grab erhalten bleibt zumeist unbeschadet, Granit wird hauptsächlich für Grabmale genutzt, für andere Dinge wie Gartenfiguren ehe selten bis gar nicht.

Da heute viele Maschinen die schwere Arbeit des Steinmetzes erleichtern, kommt heute überwiegend Hartgestein zum Einsatz, wenn es gilt, anspruchsvolle Grabmale zu fertigen. Die Bearbeitung ist je nach zu erzielenden Ergebnis ganz unterschiedlich, so werden Grabmale gebeilt, gespitzt, scharriert, gestockt, gespitzt, gekrönelt, bemeißelt, geschliffen oder poliert. Recht häufig sind auch mehrere der eben genannten Arbeitsgänge notwendig, um ein Grabmal entstehen zu lassen. 

Gebeilt werden vor allem weiche Naturgesteine wie Marmor, Kalksteine und Sandsteine. Eine gebeilte Oberfläche erkennt man durch parallel verlaufende Einkerbungen und Rillen. Das zum Einsatz kommende Werkzeug ist ein Steinbeil mit einer Schneide aus Hartmetall. Ca. vier Zentimeter groß ist die Schneide des Beils, auf diesem Weg können auch größere Flächen bearbeitet werden. Um Steinoberflächen zu egalisieren wird eine Fläche gespitzt. Mit einem Fäustel wird das Spitzeisen geschlagen, ein Steinmetz unterscheidet zwischen grob und fein gespitzt. Durch das Kröneln wird die bespitzte Oberfläche wieder eben gemacht. Der Steinmetz setzt dieses Bearbeitungsverfahren überwiegend bei Sandstein ein. Wie breite Meißel sehen Scharriereisen aus, dieses Bearbeitungsverfahren wird häufig vom Steinmetz eingesetzt. Acht Zentimeter breit sind üblicherweise diese Scharriereisen, es gibt aber auch halbe oder doppelte Eisen. Die Scharriereisen werden parallel zur Oberfläche des Steins geschlagen, hierfür wird ein sogenannter Knüpfel benutzt. Jeder Schlag sollte mit einem immer gleichen Kraftaufwand erfolgen, damit eine glatte Oberfläche entsteht. Der wie ein Fleischklopfer aussehende Stockhammer wird überwiegend für Hartgestein wie Granit genutzt. Am Stockhammer befinden sich auf der Schlagfläche viele Zähne. Die auf diese Art und Weise entstandenen Flächen glänzen nicht und sind rau. Bemeißelt wird je nach Feinheit der auszuführenden Arbeit von Hand oder mithilfe eines Drucklufthammers. Die kleinen und handlichen Geräte ermöglichen ein gefühlvolles Meißeln von Schriften und Ornamenten. Beim geschliffenen Grabmal werden durch das Schleifen verschiedene Rauigkeiten erzielt, die mit unterschiedlichen Schleifkörpern immer mehr verfeinert werden. Schleifen ist die Vorstufe des Polierens, sofern man dieses wünscht. Feine Schleifkörner erzielen eine sehr feine hochglänzende Oberfläche, wenn ein derartiges Grabmal vom Kunden gewünscht wird.